Natasha A. Kelly

Autorin, Kuratorin und Dozentin

Die promovierte Kommunikationssoziologin ist Autorin und Herausgeberin von fünf Büchern. Ihre erste Kunstinstallation „Der Giftschrank“, inspiriert durch ein Zitat von Victor Klemperer, zeigte sie am Deutschen Historischen Museum Berlin (2016). Daran angelehnt entwickelte sie als Visiting Fellow der Univeristy of Virginia (UVA) ein „Cabinet of Curiosities“ (2019), in welchem ihre Studierenden Alltagsrassismen „verbannen“ konnten.

Mit ihrer preisgekrönten und international gereisten Dokumentation „Millis Erwachen“ feierte sie ihr Filmdebüt auf der 10. Berlin Biennale 2018. Der Filmtitel geht auf das Gemälde „Schlafende Milli“ (1911) von Ernst Ludwig Kirchner zurück. Es folgten Filminstallationen u.a. am Museum für Moderne Kunst Frankfurt (MMK) und in der Galerie für Gegenwartskunst Freiburg, sowie Screenings am Kirchner Museum Davos und in der Bundeskunsthalle Bonn u.v.m.

Als Herausgeberin von „Schwarzer Feminismus“ (2019) leitete sie ein Team von Übersetzerinnen und veröffentlichte renommierte Grundlagentexte von 1851 bis heute.

Ihr Regiedebüt beging sie mit der internationalen Aufführung ihrer Dissertationsschrift „Afrokultur. Der Raum zwischen gestern und morgen“ (2016) in drei Ländern und drei Sprachen (Brasilien 2019 , USA 2020 , Deutschland voraussichtlich 2020/21 am Düsseldorfer Schauspielhaus). Derzeit bereitet sie die Installation ihres Filmes „Millis Erwachen“ mit Begleitprogramm für die neue Dauerausstellung der Kunsthalle Bremen vor.