Die Psychologie von Netzwerken

Im Gespräch mit Dr. Natalie Knapp

   

Die Süddeutsche Zeitung schreibt über Natalie Knapp: „Nach zwei Stunden mit ihr fühlt man sich viel aufgeräumter.“ Und so ist es. Im Gespräch macht sie greifbar, was das Wesen von Netzwerken und ihre Komplexität ausmacht. Mehr über Natalie Knapp…

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Über den Gast

Natalie Knapp ist nicht nur immer willkommener Gast auf unseren Bühnen (wie zuletzt beim Future Day), sondern auch Gründungsmitglied des Berufsverbandes für philosophische Praxis, Mitglied im Expertennetzwerk der Liechtenstein Academy und im Umweltbeirat der Umweltbank. Sie berät Führungskräfte, ist Vortragende und erfolgreiche Autorin.

Über den Gastgeber

Florian Kondert ist Geschäftsführer der Future Day GmbH. Sein Team begleitet Unternehmen seit über 15 Jahren dabei, Zukunft in ihr Heute zu bringen. Im Kern aller Tätigkeiten stehen jene Momente, die uns neu auf die Welt blicken lassen, und in welchen wir entscheidende Weichen für die Zukunft stellen. Die Future Day GmbH kreiert solche Momente, die intellektuell und emotional inspirieren.

Die Fragen an Natalie Knapp

  1. Stichwort Philosophie: Ist Dein Eindruck, dass sich die Wirtschaft ein Stückweit weg bewegt von den harten Daten und Fakten, von den Business-Intelligence-Dashboards… und nach neuen Standpunkten sucht? Oder ist das eigentlich schon immer da gewesen und wird das jetzt einfach nur sichtbarer und zeitgeistiger?
  2. Deine bevorzugte Spielwiese ist das Themenfeld der Komplexität. Ein Begriff, der zwar immer häufiger auftaucht, aber doch auch meist nur ungern in den Mittelpunkt gerückt wird. Woher kommt Dein Hang zum Unbequemen und was bedeutet Komplexität überhaupt für Dich?
  3. Wo geht es noch hin mit der Komplexität? Sind in Deiner Warnung Signale erkennbar, die einen Trend beschreiben? Oder segeln wir bei diesem Thema auf Sicht und ohne Kompass?
  4. Ich erlebe in Unternehmen oft die Tendenz, Dinge möglichst einfach zu halten und zu gestalten. Also eigentlich eher die Abkehr vom Komplexen. Kann diese Haltung funktionieren, wenn man andererseits beobachtet, dass Zusammenhänge, Optionen und Schnittstellen in der Umwelt einer Organisation immer facettierter werden?
  5. (Wie) Können Leute in Führungspositionen dahin kommen, auf eine neue Sichtweise zu wechseln? Können Konzerne das überhaupt ?
  6. Dein Vortrag beim Future Day heißt: „Die Psychologie von Netzwerken. Wie wir lernen eine prosperierende Zukunft zu gestalten.“ Man kann vorsichtig davon ausgehen, dass Netzwerke für Dich eine wichtige Rolle spielen, beim Gestalten von Zukunft. Aber warum?
  7. Gehen wir richtig mit der Idee des Megatrends Individualität um, oder mißverstehen wir das?
  8. Der Philosoph Felix Stalder beschreibt in seinem Buch „Kultur der Digitalität“ drei Felder, die sich heute als Basis von Kultur deutlich wandeln: Gemeinschaft, Referenz und Algorithmizität. Spielt das mit Deinem Netzwerk-Konzept zusammen?
  9. Gibt es ein Bild, das den Begriff des Netzwerks besser umschreiben würde?
  10. Eine Beobachtung aus der Soziologie beschreibt, dass wir zwischen den medialen Epochen ca. 100 Jahre benötigen, um einen Wandel zu verdauen, bis wir etwas als normal anerkennen. Sind wir gerade bei den Netzwerken in der Pubertät?
  11. Müssen wir uns mit dem Konzept von Netzwerken holistischer auseinandersetzen als es bisher stattfindet?
  12. Beispiel Klima: Wir können also offenbar einige relevante Parameter gar nicht einkalkulieren, wenn es um das Ganze geht, weil wir gar nicht alle Parameter kennen?

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