Brigitte Zypries

Bundesministerin für Wirtschaft und Energie a. D.

Sie war die erste Bundeswirtschaftsministerin, davor Bundesjustizministerin und koordinierte jahrelang die Luft- und Raumfahrtpolitik der Bundesrepublik.

Brigitte Zypries berufliche Karriere begann in der Rechtsabteilung der Wiesbadener Staatskanzlei. Von dort wechselte sie an das Bundesverfassungsgericht, wo sie drei Jahre wissenschaftliche Mitarbeiterin beim 1. Senat war. 1991 wurde sie Referatsleiterin, 1997 Abteilungsleiterin in der niedersächsischen Staatskanzlei. Von 1997 bis 2002 war Brigitte Zypries beamtete Staatssekretärin, bis 1998 im Niedersächsischen Ministerium für Frauen, Arbeit und Soziales, von November 1998 bis Oktober 2002 im Bundesministerium des Innern, wo sie unter anderem die reibungslose Computerumstellung in Deutschland zum Milleniumsjahr 2000 koordinierte und die Gehälter für die öffentlich Angestellten verhandelte. Bis sie schließlich unter Bundeskanzler Gerhard Schröder als Justizministerin berufen wurde und sieben Jahre die Rechtspolitik in Deutschland verantwortete. Zu Ihren großen Erfolgen der Sozialdemokratin zählt die BundOnline Initiative der Bundesregierung.

Seit 2019 ist Brigitte Zypries neben Jens de Buhr die Herausgeberin des DUB UNTERNEHMER-Magazins, dem Leitmedium für digitale Transformation.